FK Invest: Warum sich Geschäftsmodelle im PV- und Strommarkt neu ordnen müssen

Negativpreise, sinkende Einspeisevergütungen und ein Strommarkt im Wandel: Wer heute in Photovoltaik investiert, ohne die strukturellen Veränderungen zu kennen, riskiert mehr als nur entgangene Rendite. FK Invest und die Klüber Energie GmbH zeigen, wie integrierte PV-Speicherlösungen und steuerliche Optimierung ein tragfähiges Geschäftsmodell für Gutverdiener und Investoren ergeben – doch was genau macht den Unterschied?

Der deutsche Solarmarkt wächst und gerät zugleich unter Druck. Immer mehr Unternehmer, Selbstständige, Ärzte und Anwälte mit hoher Steuerlast entdecken Photovoltaikprojekte als Möglichkeit, Kapital zu investieren, Steuern zu optimieren und planbare Einnahmen zu erzielen. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen stark verändert: Negative Strompreise am Day-Ahead-Markt sind längst kein Ausnahmefall mehr. 2024 wurden rund 460 Stunden mit negativen Preisen verzeichnet, im Januar 2025 bereits etwa 570 Stunden. Der Gesetzgeber hat das Problem der Überproduktion in Verbindung mit negativen Strompreisen durch das novellierte Solarspitzengesetz neu reguliert – mit erheblichen Folgen für Investoren klassischer PV-Anlagen. In diesen Negativ-Phasen erhalten Betreiber klassischer Einspeiseanlagen trotz Stromproduktion keine Vergütung.

Preisdaten der Strombörse EPEX Spot zeigen zudem ein klares Muster: Mittags, wenn PV-Anlagen am meisten Strom erzeugen, sind die Preise häufig niedrig, abends steigen sie. Gleichzeitig sinken die garantierten Einspeisevergütungen, während der Wegfall chinesischer Exportsteuererstattungen PV- und Batteriekomponenten verteuert. „Wer heute eine reine PV-Anlage betreibt und auf die Einspeisevergütung vertraut, unterschätzt, wie stark sich der Markt bereits verändert hat“, warnt Frank Klüber, Geschäftsführer der Klüber Energie GmbH und Initiator von FK Invest.

„Der entscheidende Hebel liegt in der Entkopplung von Stromerzeugung und Stromverkauf – wer Strom dann vermarkten kann, wenn die Preise hoch sind, statt wenn er erzeugt wird, hat einen strukturellen Vorteil über die gesamte Laufzeit einer Anlage“, fügt er hinzu.

Genau hier setzt der Ansatz von FK Invest und der Klüber Energie GmbH an. In die Projektkonzeption fließen rund 15 Jahre Erfahrung in Planung, Bau, Finanzierung und Vermarktung von Photovoltaikanlagen ein. Während Frank Klüber die wirtschaftliche Strukturierung und Projektentwicklung verantwortet, bringt Dipl.-Ing. Sebastian Fuchs technische und wirtschaftliche Expertise ein. Die Klüber Energie GmbH übernimmt Planung und Bau, FK Invest Entwicklung, Strukturierung und Vorfinanzierung. Das Modell begleitet Investoren von der Analyse ihrer Ausgangssituation über Projektauswahl und Finanzierung bis zur Inbetriebnahme, ohne zwischengeschaltete Makler. Alle Unterlagen für Steuerberater und Banken stehen zur Verfügung, Zuständigkeiten sind klar geregelt. 

FK Invest: Warum klassische PV-Modelle an ihre Grenzen stoßen

Reine PV-Anlagen ohne Speicher speisen Strom direkt bei der Erzeugung ins Netz ein. Sie sind technisch einfach und waren lange durch feste Einspeisevergütungen abgesichert. Unter heutigen Marktbedingungen wird diese Struktur jedoch zum Risiko: Da Erzeugung und Vermarktung zeitlich zusammenfallen, sind Betreiber vollständig dem Tagespreisprofil ausgesetzt. Bei negativen Strompreisen entfällt die Vergütung trotz laufender Produktion. Mit dem wachsenden Anteil von Photovoltaik dürfte sich das Muster hoher Mittagsproduktion bei gleichzeitig niedrigen Preisen weiter verstärken.

Sebastian Fuchs
„Technik, die gezielt auf das Marktpreisprofil ausgerichtet ist, ist die Voraussetzung dafür, dass ein Projekt unter heutigen Bedingungen wirtschaftlich funktioniert“, betont Dipl.-Ing. Sebastian Fuchs.

Reine Batteriespeicher (umgs.: Graustromspeicher) hingegen kaufen Strom in Niedrigpreisphasen und verkaufen ihn bei hohen Preisen. Ihre Wirtschaftlichkeit hängt von ausreichend großen Preisdifferenzen ab und erfordert häufige Be- und Entladezyklen, was die Alterung der Batterien massiv beschleunigt. Zudem sind sie maßgeblich von den Kapazitäten der Stromnetze abhängig und dementsprechend in ihrem Betrieb durch diesen externen Faktor begrenzt. Und damit nicht genug, denn auch laufende Verfahren der Bundesnetzagentur, allgemeine Marktentwicklungen sowie die generelle Praxis der Netzbetreiber machen Standalone-Batteriespeichern zu schaffen. So werden die Betriebsbedingungen entsprechender Projekte vor allem durch gesonderte Anschlussverträge eingeschränkt, gestützt durch den längst öffentlich gewordenen Referentenentwurf zum sogenannten „Netzpaket“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Leistungs- und Rampenratenbegrenzungen sowie eingeschränkte Systemdienstleistungen werden damit zum realen Problem.

Obwohl der Bundestag Investitionen in Energiespeicher durch die Befreiung von Netzentgelten und entsprechende Fristverlängerungen wiederholt befürwortet und öffentlich bestärkt hat, stellt die Bundesnetzagentur das bisherige Modell zudem durch ihr im Januar 2026 veröffentlichtes Orientierungspapier deutlich infrage und verstärkt damit die Verunsicherung unter Investoren. Im Ergebnis sind Investitionsprojekte in Standalone-Energiespeicher demnach weder auf der Kosten- noch auf der Erlösseite durchsichtig oder prognostizierbar genug, um als valides Modell gelten zu können. „Beide Modelle haben für sich genommen klare Schwächen – entweder fehlt die Flexibilität in der Vermarktung oder die eigene Erzeugungsbasis. Erst die Kombination schafft ein robusteres Fundament“, so Frank Klüber.

Der integrierte Ansatz: PV und Speicher als Einheit

Integrierte PV-Speicher-Systeme verbinden eigene Stromerzeugung mit zeitlicher Flexibilität bei der Vermarktung. Strom aus Negativ- oder Niedrigpreisphasen – vor allem zur Mittagszeit – kann gespeichert und gezielt in Hochpreisphasen verkauft werden. Gleichzeitig besteht keine Abhängigkeit vom Stromzukauf und bei negativen Preisen lässt sich die Einspeisung vermeiden, indem der erzeugte Strom zwischengespeichert wird.

Am Beispielprojekt Solarpark Oberhaid im Westerwald mit rund sieben Megawatt Leistung und geplanter Netzeinspeisung Mitte 2026 wird dieser Ansatz konkret: Einachsige Ost-West-Tracker folgen dem Sonnenverlauf und erhöhen insbesondere in den Morgen- und Abendstunden die Stromerträge. Ergänzende Hybridspeicher ermöglichen es, selbst erzeugten Strom gezielt in Phasen höherer Marktpreise zu verschieben. „Technik, die gezielt auf das Marktpreisprofil ausgerichtet ist, ist kein Nice-to-have mehr – sie ist die Voraussetzung dafür, dass ein Projekt unter heutigen Bedingungen wirtschaftlich funktioniert“, betont Dipl.-Ing. Sebastian Fuchs von FK Invest.

Steuerliche Hebel: Der Investitionsabzugsbetrag als strategisches Instrument

Für Unternehmer, Selbstständige und andere Gutverdiener mit hoher Steuerlast bietet die Investition in Photovoltaikprojekten einen zusätzlichen Hebel: den Investitionsabzugsbetrag (IAB). Er ermöglicht, bis zu 50 Prozent einer geplanten Investition bereits vor der Inbetriebnahme steuerlich geltend zu machen. In Kombination mit Sonderabschreibungen kann so in den ersten Jahren ein spürbarer Liquiditätseffekt entstehen, weil ein Teil des eingesetzten Eigenkapitals steuerlich kompensiert wird. Durch den Einsatz von Fremdfinanzierung lässt sich zudem mit vergleichsweise überschaubarem Eigenkapital ein langfristiges Energie-Asset aufbauen, das planbare Einnahmen generiert.

FK Invest
Dipl.-Ing. Sebastian Fuchs von FK Invest.

Allerdings birgt der IAB auch Risiken. Häufige Fehler sind eine Bildung ohne konkretes Projekt, versäumte Fristen oder fehlende Abstimmung zwischen Steuerplanung, Finanzierung und technischer Umsetzung. In solchen Fällen droht die Rückzahlung des Steuervorteils inklusive Zinsen. Entscheidend ist daher, dass die Anlage fristgerecht in Betrieb geht und alle formalen Voraussetzungen erfüllt sind.

Beim Solarpark Oberhaid ist die Bauphase bereits abgeschlossen, sodass für Investoren kein Baurisiko mehr besteht. Die Zahlungsstruktur berücksichtigt Netzanschluss und Beginn der laufenden Erlöse. „Der IAB ist ein mächtiges Instrument – aber nur dann, wenn er sauber in ein konkretes Projekt eingebettet ist, das technisch und zeitlich verlässlich umgesetzt wird“, erklärt Frank Klüber.

FK Invest: Ein Geschäftsmodell für veränderte Bedingungen

Die Kombination aus steuerlicher Optimierung, technischer Ausgereiftheit und marktorientierter Stromvermarktung bildet das Fundament eines Geschäftsmodells, das unter den veränderten Bedingungen des Strommarkts tragfähig ist. Die zentrale wirtschaftliche Frage bleibt die Entkopplung von Stromerzeugung und Stromverkauf. In einem Markt mit ausgeprägten Tagespreisprofilen wird Flexibilität zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

FK Invest und die Klüber Energie GmbH verfolgen diesen Ansatz konsequent – von der Analyse der individuellen Investorensituation über Projektauswahl und Finanzierungsstrukturierung bis zur Begleitung über die gesamte Projektlaufzeit. Planung, Bau, Vermarktung und Betrieb erfolgen aus einer Hand. Bau‑ und Entwicklungsrisiken werden durch bereits realisierte Anlagen reduziert, moderne Technik dient der Ertragsoptimierung, und ein One-face-to-the-customer-Ansatz sichert die Verlässlichkeit über den gesamten Projektzyklus.

„Wer heute in Photovoltaik investiert, braucht kein einfaches Produkt. Er braucht ein durchdachtes Gesamtkonzept, das steuerliche, technische und wirtschaftliche Aspekte konsequent zusammenführt. Nur so lassen sich aus den Veränderungen im Strommarkt langfristige Chancen entwickeln“, fasst Frank Klüber zusammen.

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