Der Wunsch, sich mit Immobilien ein eigenes Vermögen aufzubauen, ließ ihn nicht mehr los. Noch während seiner Ausbildung begann er, in einer Immobilienagentur zu arbeiten – weil er lernen wollte, wie das Geschäft funktioniert. Wie man Objekte bewertet, wie Finanzierungen aufgebaut werden, worauf es bei Mietverträgen ankommt. Und mit dem Wissen, das er dort sammelte, tat er das, wovon die meisten in seinem Alter nur reden: Er kaufte seine ersten eigenen Immobilien.
Die ersten Jahre liefen gut. Das Portfolio wuchs, die Mieteinnahmen flossen. Bis der eine Mieter kam, der alles veränderte.
Der Mieter zahlte einfach nicht mehr. Einen Monat, dann zwei, dann drei. Laue versuchte alles – Gespräche, Mahnungen, Fristen. Nichts half. Am Ende blieb nur der Gang zum Anwalt.
Was folgte, war eine Räumungsklage, die sich fast ein Jahr hinzog. Bedeutet: Anwaltskosten, Gerichtskosten und die laufende Finanzierung und die Nebenkosten der Wohnung, die jetzt allein er tragen musste. Und das alles ohne Mieteinnahmen. Am Ende kostete ihn diese eine Mieterin knapp 20.000 Euro.

„Das war der Moment, in dem ich aufgehört habe, das als Pech abzutun”, erinnert sich Laue. „Mir wurde klar: Das System funktioniert so. Als Vermieter trägst du das volle Risiko – und bist trotzdem der Letzte, der geschützt wird.”
Laue begann, anders über Immobilien nachzudenken. Die Frage war nicht mehr: Wie finde ich bessere Mieter? Sondern: Gibt es ein Modell, bei dem ich in Immobilien investieren kann, ohne klassischer Vermieter werden zu müssen?
Eigentümer sein, ohne Vermieter zu werden – ein Modell, das Laue nicht mehr losließ
Die Antwort fand er in einem Markt, den die meisten Privatanleger zu diesem Zeitpunkt kaum auf dem Schirm hatten: Seniorenimmobilien.
Das Prinzip war das genaue Gegenteil von allem, was Laue als Vermieter erlebt hatte. Kein Kontakt mit einzelnen Mietern. Keine Verwaltung, keine Instandhaltung, keine Nebenkostenabrechnungen. Stattdessen: ein professioneller Betreiber, der die gesamte Immobilie führt und vertraglich zur Mietzahlung verpflichtet ist – unabhängig davon, ob einzelne Wohneinheiten belegt sind oder nicht.

„Als ich das erste Mal verstanden habe, wie Seniorenimmobilien funktionieren, habe ich mich gefragt: Warum macht das nicht jeder?”, sagt Laue. „Sichere Einnahmen, kein Aufwand, Verträge über 20 Jahre – und ein Markt, der durch den demografischen Wandel von Tag zu Tag wächst.”
Laue kaufte seine ersten Seniorenimmobilien. Und merkte schnell, dass er nicht der Einzige war, der nach genau diesem Modell gesucht hatte. Immer mehr Menschen aus seinem Umfeld fragten ihn, wie das funktioniert. Erst Freunde, dann Bekannte, dann Bekannte von Bekannten. So entstand die Idee zur ImmoGroup. Heute betreut er mit seinem Team mehr als 1.200 privaten Kapitalanleger.
Von der Idee zum Unternehmen
Was als Gespräche im Freundeskreis begann, wurde schnell zu etwas Größerem.
„Ich wollte von Anfang an nicht einfach Immobilien verkaufen”, sagt Laue. „Ich wollte sicherstellen, dass jedes Investment für den Kunden langfristig funktioniert. Alles andere hätte ich selbst nie gekauft. Ein schöner Bonus, den ich erst später verstanden habe. Jede Seniorenimmobilie schafft nicht nur ein geniales Investment, sondern auch echten Mehrwert für die Gesellschaft.”
Aus einer Idee wurde innerhalb kürzester Zeit eine der gefragtesten Anlaufstellen für Seniorenimmobilien als Kapitalanlage in Deutschland. Heute betreut die ImmoGroup mehr als 1.200 private Anleger, die über 270 Millionen Euro investiert haben.
Was das Wachstum befeuerte, war nicht klassische Werbung, sondern vorallem Weiterempfehlungen. Kunden, die mit ihrer ersten Seniorenimmobilie gute Erfahrungen gemacht hatten, kamen für die zweite und dritte zurück. Und brachten Freunde, Kollegen und Geschäftspartner mit.
„Die beste Bestätigung für uns ist, wenn ein Kunde ein zweites Mal kauft”, sagt Laue. „Das Modell funktioniert eben nicht nur auf dem Papier, sondern im echten Leben.”
Warum die meisten Deutschen zu spät in Immobilien investieren
Trotz dieses Wachstums sieht Laue ein Problem, das sich hartnäckig hält: Die meisten Menschen in Deutschland investieren erst mit Mitte 40 in ihre erste Immobilie. Viele noch später. Manche nie.

„Der häufigste Grund ist nicht fehlendes Geld”, sagt Laue. „Sondern fehlendes Wissen. Die meisten haben Angst vor Leerstand, Mietnomaden, Instandhaltung und Mieterwechsel – also dem klassischen Vermieter-Dasein. All das löst eine Seniorenimmobilie. Man muss nur davon erfahren…”
Wer sich für eine Seniorenimmobilie interessiert und die Voraussetzungen erfüllt, bekommt bei der ImmoGroup ein Objekt, das zu seiner Situation passt. Dabei übernimmt die ImmoGroup die Prüfung von Betrieber und Standort, kümmert sich um eine passende Finanzierung und begleitet Investoren langfristig.
„Wir wollen, dass jeder Kunde nach dem Kauf sagen kann: Das war die richtige Entscheidung”, sagt Laue. „Und das geht nur, wenn wir vorher ehrlich sind – auch wenn das manchmal heißt, jemandem vom Kauf abzuraten.”
Heute, mehr als zehn Jahre nach der Räumungsklage, die alles ins Rollen brachte, ist Jonas Laue einer der erfolgreichsten Spezialisten für Seniorenimmobilien in Deutschland. Aber wenn man ihn fragt, was ihn antreibt, redet er nicht über Umsatzzahlen.
„Ich denke oft an den Moment zurück, als ich verstanden habe, dass es einen besseren Weg gibt”, sagt Laue. „Und ich wünschte, mir hätte damals jemand gezeigt, dass man in Immobilien investieren kann, ohne Vermieter werden zu müssen. Genau das tun wir heute für unsere Kunden.”