Die Branding Strategie – das eigene Image als identifikationsstiftenden Vorteil nutzen

Branding Strategie
Wer heute ein Produkt auf den Markt bringt, hat es oftmals schwer, sich gegen die scheinbar übermächtige Konkurrenz zu behaupten. Insbesondere wohlklingende Markennamen entfalten auf die Kunden noch immer eine hohe Attraktivität. Grund genug, dass auch Selbstständige und kleine Unternehmen über den Aufbau einer solchen Marke nachdenken sollten. Doch das gelingt nur mit einer modernen Branding Strategie.

Es ist heute kein Problem mehr, Leistungen und Produkte über das Internet anzubieten, sich moderne Vertriebswege aufzubauen oder die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens für potenzielle Kunden zu erhöhen. Dennoch erleben Selbstständige und kleine Firmen in der Anfangszeit oft einen ausbleibenden Erfolg. Bei der Suche des Problems zeigt sich in der Regel, dass keine Branding Strategie vorliegt – oder eine solche nur unzureichend genutzt wurde. 

Die Marke soll im Gedächtnis bleiben

Branding Strategie meint den Versuch, eine Marke nicht nur zu etablieren und ihr zu mehr Bekanntheit zu verhelfen. Vielmehr wird ihr durch die Branding Strategie ein bestimmtes Image verliehen, mit dem sich eine möglichst große Zahl an Menschen identifizieren kann. Denn erst damit wächst eine emotionale Verbundenheit zu Produkten und Leistungen eines Anbieters.

Kleinere Anpassungen der Branding Strategie sind zulässig

Die Basis des Erfolgs liegt vor allem aber darin, die Branding Strategie über einen langen Zeitraum konstant zu verfolgen. Sicherlich ist es ratsam, im Abstand aller drei bis fünf Jahre das aufgebaute Image zu überprüfen und gegebenenfalls eine sanfte Anpassung einzuleiten. Es sollte indes vermieden werden, einer Marke spontan und innerhalb kürzester Zeit eine gänzlich neue Bedeutung zukommen zu lassen. Ein solcher Bruch in der Präsentation würde die Kunden verunsichern, könnte bei ihnen zu einem schwindenden Vertrauen in das Unternehmen und seinem Angebot führen – und würde vermutlich bereits kurzfristig erhebliche Einbrüche in den Umsatzzahlen erkennen lassen. Die einmal gewählte Ausrichtung durch die Branding Strategie sollte abseits kleinerer Modernisierungen also weitgehend beibehalten werden, um so ein hohes Identifikationspotenzial beim Betrachter auszulösen.

Eine eigene Identität mit der Branding Strategie finden

Zunächst ist es beinahe zweitrangig, ob eine Branding Strategie für ein einzelnes Produkt beziehungsweise eine Leistung entwickelt wird oder ob diese für das gesamte Unternehmen etabliert werden soll. Natürlich besteht das Ziel darin, der Marke ein positives und emotionales Image zu verleihen. Wichtiger ist es allerdings, stets authentisch und glaubhaft vor die Kunden zu treten. Die anfänglichen Bemühungen bei der Suche nach einem Logo, einer bestimmten Farbkombination oder einem Slogan müssen folglich darin liegen, sich der eigenen Identität bewusst zu werden und diese als Visitenkarte zu nutzen. Die Frage, wofür ein Produkt, ein Projekt oder ein Unternehmen grundsätzlich stehen soll, lässt sich meist aber nicht leicht beantworten. Hier kann die Hilfe einer Marketingagentur wertvolle Dienste leisten.

Mit Alleinstellungsmerkmalen zum Ziel

Es geht bei der Branding Strategie um die Besonderheiten eines Unternehmens. Worin unterscheidet es sich von den anderen Konkurrenten am Markt? Warum sind seine Produkte und Leistungen für die Kunden so interessant? Welche Unterschiede – etwa im Herstellungsverfahren – werden genutzt, um eine hohe Qualität zu erreichen? Oftmals ergibt sich daraus schon das Grundgerüst einer eigenen Identität. Eine moderne Branding Strategie baut auf diesen Antworten auf. Und sie schlägt von dort eine Brücke zu Interessenten und Käufern, indem sie versucht, deren Wünsche und Bedürfnisse bestmöglich zu erkennen und sie zu erfüllen. Gelingt das, sollte eine schnelle Identifikation mit der Marke keine allzu hohe Hürde mehr darstellen. Zudem wächst auf diese Weise die Loyalität der Kunden zum Unternehmen.

Das Storytelling macht den Unterschied

Nachdem man die eigene Identität gefunden hat, lässt sich mit ihr arbeiten. Man kann sie nun als Aushängeschild der Firma oder ihres Angebotes verwenden. Am besten erfolgt das in Form einer Geschichte, die über die sozialen Medien, in Werbespots sowie über das gesamte Marketing hinweg erzählt wird. Insbesondere die Motivation, das Unternehmen aufzubauen oder ein bestimmtes Produkt zu entwickeln, beeinflusst die Branding Strategie erheblich. Übrigens ist es bei alledem wichtig, nicht allein potenzielle Kunden mit diesen Botschaften anzusprechen. Sondern sich dabei von der Konkurrenz am Markt abzugrenzen und zugleich ein starkes Argument beim Recruiting neuer Mitarbeiter zu besitzen. Die einmal aufgebaute Markenstrategie wird von unterschiedlichen Betrachtern wahrgenommen und entfaltet ihre Wirkung somit in diverse Richtungen.

Branding Strategie: Die Marke muss sich entwickeln

Die Branding Strategie ist mit dem Erzählen der eigenen Geschichte aber noch nicht beendet. Jetzt gilt es, auch ein Logo und einen Slogan zu entwerfen. Ebenso kann man daran denken, dem Unternehmen eine gewisse Kultur oder einen charakteristischen Sprachgebrauch zu verleihen. Alles, was zur Alleinstellung dient und womit sich eine Unterscheidung zur Konkurrenz erreichen lässt, muss man in Betracht ziehen. Dennoch ist zugleich ein gewisses Maß an Geduld gefragt: Jede Marke startet zunächst am Nullpunkt. Erst langsam wird sie sichtbar für die Betrachter – und damit interessant für potenzielle Kunden. Ehe diese sich aber mit dem Image der Marke identifizieren und somit eine starke Loyalität zum Unternehmen aufbauen, können mehrere Jahre vergehen.

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