Wenn Therapiepraxen an Kapazitätsgrenzen stoßen: Eine Erfahrung mit Tamara Scherer
Ob Psychotherapie, Logotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie … In den meisten Therapierichtungen zeigt sich dasselbe Bild: Starre Praxismodelle, lange Wartelisten und steigender Druck prägen für viele Therapeuten den Berufsalltag. Auch Barbara Entner-Ploner, Logopädin aus Innsbruck mit über 25 Jahren Erfahrung, sah sich zunehmend mit strukturellen Grenzen konfrontiert. Während Familien auf einen Therapieplatz warteten, verstrichen speziell in der frühen Sprachentwicklung entscheidende Monate. Schließlich wurde deutlich: Das bestehende Modell reichte nicht mehr aus. Doch wie lässt sich ein eingespieltes System grundlegend verändern?