Das Corporate Publishing – wichtige Säule für die Alleinstellungsmerkmale eines Unternehmens

Corporate Publishing
Immer wichtiger wird es für Betriebe und Selbstständige, nicht nur ein konkurrenzfähiges Angebot zu entwerfen, sondern ebenso mit etwas Besonderem auf sich aufmerksam zu machen. Das Entwickeln einer eigenen Firmenphilosophie ist in diesem Rahmen weitgehend alternativlos. Ein wichtiges Puzzlestück im gesamten Konzept wird im sogenannten Corporate Publishing gesehen.

Vom Selbstständigen bis hin zum global agierenden Konzern ist heute jedes Unternehmen bemüht, eine eigene Identität zu entwickeln. Ein Alleinstellungsmerkmal also, um für die Zielgruppe besser sichtbar zu sein, sich zugleich aber von der Konkurrenz innerhalb einer Branche oder eines Marktes zu unterscheiden. Neben einer Firmenphilosophie, der das gesamte Handeln untergeordnet wird, nimmt dabei auch das sogenannte Corporate Publishing eine besondere Rolle ein. 

Corporate Publishing – was ist das eigentlich?

Mit Corporate Publishing ist eine Strategie gemeint, der alle internen und externen Veröffentlichungen zu folgen haben. Es ist egal, ob es sich dabei um einen Katalog mit Angeboten, um ein Rundschreiben per Mail mit aktuellen Rabatten, um Videos und Fotos auf den sozialen Kanälen oder um Stellenausschreibungen für die Mitarbeitersuche handelt. In Inhalt und Form sollen alle diese Publikationen einem einheitlichen Standard entsprechen. So erfüllt man mit Corporate Publishing das Kriterium der Einzigartigkeit und der Corporate Identity.

Veröffentlichung wertvoller Informationen

Beim Corporate Publishing mag es sich um einen modernen Begriff des Unternehmensmarketings handeln, der oft mit der Digitalisierung gleichgesetzt wird. Allerdings gab es einheitliche Kriterien für firmeneigene Publikationen schon lange vor dem Internet. Genau genommen sollte damit innerhalb eines Betriebes gewährleistet werden, dass die am Aushang hängenden Bekanntmachungen mit lediglich einem Blick als wichtig oder unwichtig voneinander unterschieden werden konnten. Hier zeigt sich der Wert des Vorgehens. Mit Veröffentlichungen, die in Aussehen und Inhalt einer bestimmten Vorgabe folgen, wird die Identifikation der Mitarbeiter zum Unternehmen gezielt angesprochen. Gleiches gilt natürlich für das Versenden von Anschreiben. Dabei verwendet man beim Corporate Publishing immer wieder den gleichen Briefkopf oder sogar einen Umschlag mit festem Design. Auch hier besteht das Ziel darin, sich sofort von der Masse an Briefen abzugrenzen, also erste Alleinstellungsmerkmale zu schaffen.

Corporate Publishing ist eine Möglichkeit, sichtbar zu sein

Für Unternehmen und Unternehmer ist es heute im Werben um Kunden und Klienten so wichtig wie nie zuvor, überhaupt wahrgenommen zu werden. Wer Produkte verkaufen und Leistungen anbieten möchte, muss insbesondere im Internet sichtbar sein. Es gilt also, das Corporate Publishing genau darauf auszurichten. Die firmeneigene Webseite, ein Blog mit aktuellen Artikeln und die Präsenz in den sozialen Medien stellen dafür wesentliche Voraussetzungen dar. Ihr Zweck: Das Unternehmen soll sich dort vorstellen können – sich selbst, seine tägliche Arbeit, das Team und sogar die eigene Philosophie. Und das am besten in einer einheitlichen Aufmachung, die es dem Betrachter erleichtert, sich schnell mit dem Betrieb zu identifizieren. Hilfreich kann hier die Verwendung bestimmter – und stets wiederkehrender – Farben und Muster, ebenso aber ähnlicher Formulierungen sein. Aspekte also, die sich wie ein roter Faden durch alle Veröffentlichungen ziehen.

Erleichterung der Kontaktaufnahme

Neben der verbesserten Sichtbarkeit soll das Corporate Publishing aber auch die Schwelle zwischen dem Unternehmen einerseits sowie der Vielzahl an Interessierten und potenziellen Kunden andererseits abbauen. Die gegenseitige Kontaktaufnahme ist ein erster Schritt zueinander. Oft genügt es dafür schon, lesenswerte Beiträge im firmeneigenen Blog zu posten. Zudem kann man bei Facebook und Instagram schöne Fotos eines aktuellen Projektes zeigen. Stets wird damit die Einladung zur Interaktion ausgesprochen, indem die Betrachter gebeten werden, Meinungen zu äußern oder Fragen an das Unternehmen zu richten. Das mag zunächst mit einigem Aufwand verbunden sein – wirkt aber sehr effizient bei der Anbahnung eines späteren Vertragsverhältnisses. Denn natürlich soll das Corporate Publishing die Position des Betriebes stärken und ihm nicht alleine zu einer eigenen Philosophie, sondern ebenso zu gesteigerten Umsätzen verhelfen. Ein Ziel, das sich in der Regel mühelos durch Corporate Publishing erreichen lässt.

Das Entwickeln einer eigenen Strategie für Corporate Publishing

In Betrieben mit vielen Angestellten mag es relativ einfach gelingen, ein Konzept für das Corporate Publishing zu erarbeiten. Hier stellt man meist Mitarbeiter eigens für den Zweck ab, Design und Inhalte für alle Publikationen einheitlich auszurichten. In großen Konzernen lassen sich dafür sogar eigenständige Abteilungen finden. Für den Selbstständigen ist es dagegen oftmals eine Herausforderung, alle Beiträge in den sozialen Medien, sämtliche Mail-Rundschreiben mit aktuellen Angeboten oder die Stellenanzeige für die Mitarbeitersuche nach bestimmten und zum Unternehmer passenden Kriterien aufzubauen. Hier hilft es, sich im Vorfeld einmal Gedanken über eine eigene Philosophie zu machen. Man sollte bestimmte Alleinstellungsmerkmale suchen, die sich bei der Konkurrenz nicht finden lassen. Sollte das alles nicht gelingen, können auch Social-Media-Agenturen sowie Unternehmensberater dabei helfen, wertvolle Schritte auf dem Weg zum Corporate Publishing einzuleiten und somit die Identifikation der Kunden zum Unternehmer zu erhöhen.

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