Vermögen langfristig aufbauen, finanzielle Sicherheit erreichen, Kapital möglichst zuverlässig vermehren – so das Ziel vieler Privatanleger. In den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren schien dafür eine Strategie besonders gut zu funktionieren: buy and hold. Niedrige Zinsen, enorme Liquidität der Notenbanken und schnelle Erholungen nach Krisen sorgten schlicht dafür, dass breite Aktienindizes wie der MSCI World über lange Zeiträume attraktive Durchschnittsrenditen von sieben bis acht Prozent erzielen konnten. Warum also sollte Geduld nun plötzlich nicht mehr ausreichen, um Marktschwankungen automatisch auszugleichen? Die Antwort ist simpel: Weil Anleger nur selten auf lange Seitwärtsmärkte vorbereitet sind. „Nicht nur bleibt ihr Kapital womöglich über viele Jahre ohne Rendite gebunden, auch die psychische Belastung ist enorm. So reagieren betroffene Investoren gerade bei unerwartet hohen Drawdowns äußerst emotional: Panikverkäufe, Ausstieg kurz vor Erholungen, hektisches Umschichten“, sagt Mario Lüddemann, Geschäftsführer der Lüddemann Investments GmbH.
„Der entscheidende Punkt ist: Buy‑and‑hold-Ansätze können weiterhin funktionieren – allerdings nur dann, wenn Anleger sowohl ihre Strategie als auch ihre Denkweise aktiv an die neuen Marktbedingungen anpassen“, fügt er hinzu.
Mario Lüddemann beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren intensiv mit den internationalen Finanzmärkten und hat in dieser Zeit über 65.000 Transaktionen durchgeführt. Für seine Leistungen wurde er unter anderem als Trader des Jahres 2020 und 2021 ausgezeichnet. Heute gibt er sein Wissen als Fachredner sowie im Rahmen von Mentorings für Investment und Trading weiter. Seine Mission: mehr Finanzbildung in Deutschland und Strategien, die Anleger unabhängiger von Banken und Versicherungen machen. Dabei setzt er auf eine Kombination aus langfristigem Investieren und gezielten Optimierungen, die sowohl das Risiko reduzieren als auch stabile Renditen ermöglichen. Worauf es für Anleger dabei im Jahr 2026 ankommt und wo sie ihre bisherigen Strategien dringend anpassen oder ergänzen sollten, verrät Mario Lüddemann von der Lüddemann Investments GmbH hier.
Das veränderte Marktumfeld verstehen mit Mario Lüddemann von der Lüddemann Investments GmbH: Volatilität als neue Normalität
Wer 2026 erfolgreich investieren will, muss zunächst verstehen, dass die Rahmenbedingungen der vergangenen anderthalb Jahrzehnte keine verlässliche Blaupause für die Zukunft mehr darstellen. Die Ära dauerhaft niedriger Zinsen und üppiger Notenbankliquidität ist vorbei. An ihre Stelle sind höhere und länger anhaltende Zinsen getreten, die Bewertungen unter Druck setzen und die Kapitalallokation grundlegend verändern. Gleichzeitig sorgen geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren und politische Instabilität für ein Umfeld, in dem schnelle Richtungswechsel an den Märkten zur Regel werden. Hinzu kommen strukturelle Umbrüche: Die Energietransformation, der demografische Wandel, der Aufstieg künstlicher Intelligenz und die fortschreitende Deglobalisierung formen die Weltwirtschaft neu – mit ungewissem Ausgang für einzelne Sektoren und Regionen.

Das Ergebnis ist ein Marktumfeld, in dem häufigere und stärkere Schwankungen sowie eine geringere Planbarkeit von Marktphasen zur Normalität werden. Die Wahrscheinlichkeit längerer Seitwärtsmärkte steigt – historisch gesehen, sind Zeiträume von 10 bis 15 Jahren ohne reale Rendite durchaus möglich. Zwei Portfolios können dabei dieselbe Durchschnittsrendite aufweisen und sich dennoch fundamental unterscheiden: in ihrer Schwankungsbreite, ihrem maximalen Drawdown und der emotionalen Belastung, die sie ihren Inhabern zumuten. „Wer Rendite isoliert betrachtet und das Risiko dabei ausblendet, trifft keine Anlageentscheidung – er trifft eine Glücksentscheidung“, so Mario Lüddemann von der Lüddemann Investments GmbH.
Defensive Sektoren als Stabilitätsanker im Portfolio
Ein zentraler Baustein zur Optimierung klassischer Buy-and-hold-Strategien ist der gezielte Fokus auf sogenannte defensive Sektoren: Gesundheitswesen, Basiskonsumgüter und Versorger zeichnen sich dabei durch konjunkturunabhängige Geschäftsmodelle, stabile Cashflows, geringe Verschuldung und solide Dividendenzahlungen aus – Eigenschaften, die in volatilen Marktphasen besonders wertvoll sind. Eine beispielhafte Portfolio-Gewichtung mit 40 Prozent Konsumgütern, 40 Prozent Gesundheitswesen und 20 Prozent Versorgern liefert im Backtest überzeugende Ergebnisse: eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 7,85 Prozent bei einem maximalen Drawdown von etwa 33,7 Prozent. „Defensive Sektoren sind kein Verzicht auf Rendite, sie sind der Preis für Nächte, in denen man ruhig schläft, auch wenn die Märkte turbulent sind“, betont Mario Lüddemann.
Mario Lüddemann von der Lüddemann Investments GmbH über Multi-Asset-Strategien: Risiko reduzieren, Rendite erhalten
Neben dem Einsatz defensiver Sektoren bietet die Integration von Multi-Asset-Strategien eine weitere wirkungsvolle Möglichkeit, Portfolios widerstandsfähiger zu gestalten. Durch die Kombination verschiedener Anlageklassen lässt sich die Volatilität gezielt reduzieren, ohne dabei auf attraktive Renditen verzichten zu müssen. Die rückblickenden Ergebnisse eines entsprechend aufgestellten Multi-Asset-Portfolios sprechen für sich: eine durchschnittliche Jahresrendite von über 10 Prozent bei einem maximalen Drawdown von unter 12 Prozent. Wer bereit ist, etwas mehr Schwankung in Kauf zu nehmen, kann mit einer alternativen Variante bis zu 12 Prozent jährliche Rendite bei einem maximalen Rückgang von 16 bis 17 Prozent erzielen.

Der entscheidende Vorteil dieses Ansatzes liegt in seiner Anpassbarkeit: Die Strategie lässt sich flexibel auf die individuelle Risikotoleranz des Anlegers zuschneiden – ob konservativ oder renditeorientiert. Damit wird aus einem starren Konstrukt ein lebendiges System, das auf veränderte Marktbedingungen reagieren kann. „Multi-Asset bedeutet dabei nicht Kompromiss, sondern Kontrolle. Wer verschiedene Anlageklassen intelligent kombiniert, gibt dem Zufall weniger Raum und der Strategie mehr Gewicht“, erklärt Mario Lüddemann von der Lüddemann Investments GmbH.
Fazit: Struktur schlägt Hoffnung
Mit einem klaren Plan in der Hand verändern sich die Perspektive und die emotionale Resilienz von Anlegern grundlegend. Sofern sie ihr Portfolio aktiv steuern, defensive Sektoren integrieren und auf Multi-Asset-Strategien setzen, müssen Marktturbulenzen nicht länger mit angehaltenem Atem abgewartet werden. Im Gegenteil, denn plötzlich sind Anleger vorbereitet: auf Seitwärtsmärkte, auf Drawdowns, auf schnelle Richtungswechsel.
Das Ergebnis ist nicht nur ein stabileres Portfolio, sondern auch ein stabileres Mindset. Wer weiß, was er tut und warum, trifft bessere Entscheidungen. Wer vorbereitet ist, verkauft nicht in Panik. Und wer Volatilität als dauerhaften Zustand akzeptiert und einplant, kann sie langfristig zu seinem Vorteil nutzen. „Buy and hold bleibt eine solide Basis. Aber wer 2026 wirklich erfolgreich investieren will, braucht mehr als Geduld. Er braucht Struktur, Wissen und die Bereitschaft, aktiv zu gestalten“, fasst Mario Lüddemann zusammen.
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