GSP Energie GmbH: Warum Unternehmen Strom- und Gaspreise frühzeitig absichern sollten

Viele Unternehmen beschäftigen sich erst mit neuen Strom- und Gaspreisen, wenn der bestehende Vertrag seinem Ende entgegengeht. Damit hängt der Einkauf jedoch stark von dem Preisniveau ab, das ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist. Für Betriebe mit hohem Energiebedarf kann das erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Doch wie lässt sich beim Energieeinkauf früher Handlungsspielraum schaffen?

Der bestehende Energievertrag läuft noch, die Versorgung ist gesichert und der nächste Abschluss scheint weit entfernt. Für viele Unternehmen gibt es deshalb zunächst keinen Grund, sich schon wieder mit Strom- oder Gaspreisen zu beschäftigen. Doch genau dieses Warten kann teuer werden. Denn während der aktuelle Vertrag weiterläuft, verändern sich längst die Einkaufspreise für die kommenden Lieferjahre. Wer erst kurz vor Vertragsende auf den Markt schaut, muss mit dem Preisniveau arbeiten, das dann verfügbar ist. Günstigere Einkaufszeitpunkte können zu diesem Zeitpunkt bereits Monate zurückliegen. „Im schlimmsten Fall kauft ein Unternehmen dieselbe Energiemenge deutlich teurer ein, nur weil es zu spät auf den Markt geschaut hat. Bei einem hohen Verbrauch kann dieser Unterschied über die Laufzeit schnell mehrere Zehntausend Euro kosten“, erklärt Lea Lawrenz, Geschäftsführerin der GSP Energie GmbH.

„Umso wichtiger ist es, künftige Lieferjahre frühzeitig im Blick zu haben und Preise zu vergleichen, bevor der nächste Vertragsabschluss ansteht“, ergänzt Kilian Lübben.

Gemeinsam mit Lea Lawrenz begleitet er mit der GSP Energie GmbH Gewerbekunden bei der strukturierten Beschaffung von Strom und Gas. Das Team beobachtet den Markt fortlaufend und betrachtet dabei auch Zeiträume, die noch weiter in der Zukunft liegen. So können Unternehmen frühzeitig prüfen, welche Preisniveaus für ihre weitere Beschaffung interessant sind, statt den Einkaufszeitpunkt allein vom Ende des bestehenden Vertrags abhängig zu machen. Dass der Zeitpunkt dabei einen erheblichen Unterschied machen kann, zeigt ein Blick auf die bisherigen Einkaufspreise.

Wie die GSP Energie GmbH frühere Einkaufschancen nutzt

Der vorausschauende Energieeinkauf bedeutet nicht, möglichst früh einen Preis festzuschreiben. „Es geht nicht darum, heute schon jede Entscheidung für die kommenden Jahre zu treffen. Wichtig ist, die Preise frühzeitig zu verfolgen und bei einem passenden Niveau handeln zu können“, erklärt Kilian Lübben. Diesen Ansatz verfolgt die GSP Energie GmbH bei der strukturierten Beschaffung. Das Team um Lea Lawrenz und Kilian Lübben beobachtet fortlaufend die Preise für Strom und Gas und bewertet gemeinsam mit dem Unternehmen, wann es wirtschaftlich sinnvoll sein kann, einzelne Energiepreisanteile abzusichern.

Lea Lawrenz, Geschäftsführerin der GSP Energie GmbH
Lea Lawrenz ist die Geschäftsführerin der GSP Energie GmbH.

Mit dem Energie-Service-Auftrag übernimmt die GSP Energie GmbH diese laufende Marktbeobachtung für ihre Kunden. Unternehmen erhalten einen festen Ansprechpartner, ohne sich unmittelbar auf einen bestimmten Preis oder eine Abnahme festlegen zu müssen. Der Auftrag ist kostenfrei und einen Monat lang widerrufbar.

Wie der Einkaufszeitpunkt über Zehntausende Euro entscheiden kann

Wie wichtig die laufende Marktbeobachtung sein kann, zeigt ein Blick auf die bisherigen Einkaufspreise der GSP Energie GmbH. In der Einkaufsliste lässt sich nachvollziehen, zu welchen Preisen Strom und Gas zu verschiedenen Zeitpunkten für dasselbe Lieferjahr verfügbar waren. Grundlage sind Netto-Einkaufspreise für ein Grundlastband, also den reinen Energiepreis bei einer gleichmäßigen Abnahme über das Jahr. Weitere Bestandteile wie Netzentgelte, Messstellenbetrieb, Steuern, Abgaben und Umlagen sind darin nicht enthalten.

Besonders deutlich werden die Unterschiede beim Lieferjahr 2027. Für Strom wurden am 17. März 2025 noch 7,40 Cent pro Kilowattstunde dokumentiert, am 17. August 2026 waren es 10,66 Cent. Das entspricht einem Unterschied von 44 Prozent. Beim Gas veränderte sich der dokumentierte Einkaufspreis im selben Lieferjahr zwischen dem 15. Dezember 2025 und dem 17. August 2026 von 2,69 auf 4,55 Cent pro Kilowattstunde und damit um 69 Prozent. Die Preise entwickeln sich dabei nicht zwangsläufig in eine Richtung. Die Zahlen zeigen jedoch, wie unterschiedlich die Preisniveaus für dieselbe spätere Lieferung je nach Einkaufszeitpunkt ausfallen können.

Kilian Lübben
Gemeinsam mit Lea Lawrenz begleitet Kilian Lübben mit der GSP Energie GmbH Gewerbekunden bei der strukturierten Beschaffung von Strom und Gas.

Bei einem hohen Energiebedarf bekommt dieser Unterschied schnell eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Allein die Differenz von 3,26 Cent aus dem genannten Strombeispiel entspricht bei einer Gigawattstunde Verbrauch rechnerisch 32.600 Euro. Grundsätzlich macht bereits ein Cent pro Kilowattstunde bei einer Gigawattstunde 10.000 Euro aus. Verbraucht ein Unternehmen ein bis zwei Gigawattstunden, können Preisunterschiede von ein bis drei Cent pro Kilowattstunde über die Laufzeit damit schnell 20.000 bis 60.000 Euro ausmachen. Welcher Preis für ein Unternehmen tatsächlich möglich ist, hängt unter anderem vom Verbrauchsprofil, dem Einkaufszeitpunkt und der jeweiligen Preisstellung ab. „Gerade bei hohen Verbrauchsmengen sollte der Energieeinkauf deshalb nicht erst dann zum Thema werden, wenn ein neuer Vertrag ansteht. Dafür sind die möglichen Preisunterschiede schlicht zu groß“, betont Kilian Lübben.

Wie die GSP Energie GmbH mehrere Lieferjahre in die Beschaffung einbezieht

Die GSP Energie GmbH betrachtet deshalb nicht nur das nächste anstehende Lieferjahr, sondern vergleicht auch die Preise weiter entfernter Zeiträume. Wie groß die Unterschiede dabei ausfallen können, zeigt der Stand vom 17. August 2026: Für Gas lag der dokumentierte Preis für das Lieferjahr 2027 bei 4,55 Cent pro Kilowattstunde, für 2029 dagegen bei 2,75 Cent. Beim Strom standen 10,66 Cent für 2027 einem Wert von 7,88 Cent für 2029 gegenüber. Weiter entfernte Lieferjahre sind dabei nicht automatisch günstiger. Der Vergleich macht jedoch deutlich, dass sich je nach Lieferzeitraum unterschiedliche Möglichkeiten für die Beschaffung ergeben können.

Auch für die kommenden Jahre arbeitet die GSP Energie GmbH deshalb mit konkreten Zielwerten. Für Strom im Lieferjahr 2030 liegt der Zielwert bei unter 7 Cent pro Kilowattstunde, für Gas ab Januar 2027 bei rund 3 Cent. Ob diese Niveaus tatsächlich erreicht werden, lässt sich nicht garantieren, da der konkrete Einkaufspreis unter anderem vom Verbrauchsprofil, dem Zeitpunkt und der jeweiligen Marktlage abhängt. „Wer Energie über mehrere Jahre vorausdenkt, kann wirtschaftlich interessante Preisniveaus nutzen, wenn sie sich ergeben, statt erst handeln zu müssen, wenn der nächste Vertragsabschluss unmittelbar bevorsteht“, fasst Kilian Lübben zusammen.

Sie wollen frühzeitig prüfen, welche Strom- und Gaspreise für die kommenden Jahre möglich sind und dadurch unnötige Mehrkosten vermeiden?

Dann melden Sie sich jetzt bei Kilian Lübben und Lea Lawrenz von der GSP Energie GmbH und lassen Sie sich unverbindlich beraten!

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