Viele Anleger investieren seit Jahren in Aktien oder ETFs, bauen ihr Depot kontinuierlich aus und hoffen darauf, dass die Märkte langfristig steigen. Für den Vermögensaufbau kann dieser Ansatz sinnvoll sein – regelmäßige Einnahmen entstehen dadurch jedoch meist erst dann, wenn Positionen verkauft oder Dividenden ausgeschüttet werden. Wer zusätzlich einen planbaren Cashflow aufbauen möchte, stößt deshalb häufig an Grenzen. Gleichzeitig schrecken viele Anleger vor Alternativen zurück. Gerade Aktienoptionen gelten noch immer als kompliziert, risikoreich oder ausschließlich für professionelle Börsenhändler geeignet. Dabei liegt das Problem oft nicht im Instrument selbst, sondern darin, dass viele Privatanleger nie einen verständlichen Einstieg finden. „Viele Anleger nutzen ihre Kapitalanlagen ausschließlich für den langfristigen Vermögensaufbau. Dabei können Aktienoptionen – richtig verstanden und verantwortungsvoll eingesetzt – eine sinnvolle Möglichkeit sein, zusätzlich regelmäßigen Cashflow zu erzielen“, erklärt Kevin Wehner, Gründer von Option Wohlstand.
„Was es jetzt braucht, sind keine weiteren Börsentipps, sondern einen verständlichen Einstieg in den Optionshandel und eine Begleitung, die Theorie in praktische Anwendung übersetzt“, sagt Kevin Wehner.
Genau mit diesem Anspruch gründete er Option Wohlstand. Sein eigener Weg begann bereits in jungen Jahren mit der ersten Aktie und führte ihn später über klassische Aktieninvestments und ETFs schließlich zu Aktienoptionen. Sein Wissen eignete er sich über Bücher, Online-Inhalte, Trainings und vor allem durch eigene praktische Erfahrungen an. Heute begleitet er Anleger im Rahmen eines sechsmonatigen 1:1-Mentorings dabei, den Optionshandel Schritt für Schritt zu verstehen und verantwortungsvoll in der Praxis anzuwenden. Im Mittelpunkt stehen dabei keine kurzfristigen Renditeversprechen, sondern finanzielle Bildung, praktische Erfahrung und die Fähigkeit, Aktienoptionen eigenständig und diszipliniert im eigenen Depot einzusetzen.
Kevin Wehner von Option Wohlstand bei uns im Interview!
Herzlich willkommen im ConsultingMagazin, Kevin Wehner! Viele Anleger kennen Aktien und ETFs, haben mit Optionen aber kaum Berührungspunkte. Wie sind Sie selbst zu diesem Thema gekommen?
Mein Interesse an der Börse begann tatsächlich schon als Kind. Mein Großvater empfahl mir damals statt eines Lego-Sets eine Daimler-Aktie. Damals konnte ich natürlich noch nicht ahnen, wohin mich das einmal führen würde – aber genau dadurch wurde meine Neugier geweckt. Mit den Jahren wollte ich immer besser verstehen, wie Unternehmen funktionieren und wie sich Vermögen an der Börse aufbauen lässt. Irgendwann bin ich dabei auf Aktienoptionen gestoßen. Was mich daran besonders fasziniert hat, war die Möglichkeit, die eigenen Investments nicht nur auf langfristige Kursgewinne auszurichten, sondern zusätzlich regelmäßige Einnahmen zu erzielen. Von da an wollte ich verstehen, wie Aktienoptionen wirklich funktionieren – und habe mich Schritt für Schritt immer intensiver mit dem Thema beschäftigt.

Wie entstand aus diesem persönlichen Weg schließlich Option Wohlstand?
Die Idee entstand eigentlich ganz natürlich. In meinem privaten Umfeld wurde ich immer häufiger gefragt, wie Aktienoptionen überhaupt funktionieren und warum ich mich so intensiv mit diesem Thema beschäftige. Anfangs habe ich Freunden und Bekannten erklärt, worin sich Aktienoptionen von den Produkten unterscheiden, die viele bereits kennen. Dabei wurde mir schnell klar, dass es den meisten nicht am Interesse fehlt, sondern an einem verständlichen Einstieg. Viele Anleger investieren bereits in Aktien oder ETFs und möchten mehr aus ihrem Kapital machen, wissen aber nicht, wie sie sinnvoll an das Thema herangehen sollen. Aus diesen ersten Gesprächen entwickelte sich schließlich die Idee, Option Wohlstand zu gründen und mein Wissen nicht mehr nur im privaten Umfeld weiterzugeben, sondern strukturiert an interessierte Anleger zu vermitteln.
Wissen allein reicht nicht – entscheidend ist die Umsetzung
Wie unterstützen Sie Ihre Kunden dabei, den Optionshandel sicher und eigenständig zu erlernen – und warum setzen Sie dabei bewusst auf eine 1:1-Begleitung?
Mir geht es nicht darum, meinen Kunden möglichst viel Theorie zu vermitteln. Sie sollen den Optionshandel nach dem Mentoring eigenständig und verantwortungsbewusst anwenden können. Deshalb besteht die Begleitung aus zwei Bausteinen. Zum einen erhalten die Teilnehmer Zugriff auf einen umfangreichen Online-Bereich mit Videolektionen, in denen sie sich die komplette Theorie in ihrem eigenen Tempo erarbeiten können. Dort vermittle ich unter anderem die verschiedenen Optionsarten, Handelsabläufe, das Kontomanagement und den strukturierten Umgang mit dem eigenen Depot.
Ergänzt wird der Online-Bereich durch eine persönliche 1:1-Begleitung. Im Optionshandel gleicht kaum eine Situation der anderen. Jeder Anleger bringt andere Voraussetzungen, Ziele und Erfahrungen mit. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Fragen, die sich in der praktischen Umsetzung ergeben. In regelmäßigen 1:1-Zoom-Terminen besprechen wir deshalb bestehende Positionen, aktuelle Marktsituationen oder individuelle Fragen. Wir starten bewusst im Übungskonto und wechseln erst dann ins reale Depot, wenn die Grundlagen sicher sitzen. Während der Lernphase sollten Teilnehmer dafür etwa drei bis vier Stunden pro Woche einplanen – inklusive Videoinhalten, eigener Einarbeitung und der persönlichen Termine. Ist die Strategie einmal verinnerlicht, reduziert sich der laufende Zeitaufwand in der Regel auf etwa ein bis zwei Stunden pro Woche. Genau diese individuelle Begleitung lässt sich in einem klassischen Gruppenkurs kaum abbilden. Mein Ziel ist, dass meine Kunden am Ende nicht nur wissen, wie Optionen theoretisch funktionieren, sondern sich sicher fühlen, die Strategie eigenständig im eigenen Depot umzusetzen.
Regelmäßiger Cashflow statt unrealistischer Versprechen
Viele Anleger wünschen sich regelmäßige Einnahmen aus ihrem Depot. Wie funktioniert Cashflow mit Aktienoptionen grundsätzlich – und welche Erwartungen sollten Anleger dabei haben?
Der wesentliche Unterschied zu klassischen Aktieninvestments besteht darin, dass Erträge nicht ausschließlich durch steigende Kurse oder Dividenden entstehen müssen. Beim Verkauf bestimmter Aktienoptionen erhält der Verkäufer direkt eine Prämie – und genau daraus entsteht der Cashflow. Eine Put-Option lässt sich vereinfacht mit einer Versicherung vergleichen: Der Käufer zahlt für eine Absicherung, während der Verkäufer dafür eine Prämie erhält und sich im Gegenzug bereit erklärt, eine bestimmte Aktie bei Bedarf zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen. Wer die entsprechende Aktie bereits besitzt, kann zusätzlich sogenannte Call-Optionen verkaufen und dadurch weitere Prämieneinnahmen erzielen. So können zum Beispiel auch in seitwärts laufenden Märkten regelmäßige Einnahmen erzielt werden.

Genauso wichtig ist mir aber eine realistische Einordnung. Aktienoptionen sind kein schneller Weg zum Reichtum und Renditen lassen sich nicht garantieren. Ich setze ausschließlich auf kapitalgedeckte Strategien und empfehle weder hochspekulative Ansätze noch eine Hebelnutzung. Als Basiswerte kommen für mich vor allem etablierte Qualitätsunternehmen infrage – nicht spekulative Nebenwerte oder Penny Stocks. Für einen sinnvollen Einstieg halte ich außerdem ein Kapital von mindestens 3.000 bis 5.000 Euro für empfehlenswert. Als Orientierung nenne ich häufig einen möglichen Cashflow von rund zwei Prozent pro Monat auf das eingesetzte Kapital – ausdrücklich ohne Garantie. Entscheidend ist für mich, dass Anleger verstehen, wie die Strategie funktioniert, welche Risiken damit verbunden sind und warum Disziplin und ein strukturiertes Vorgehen langfristig wichtiger sind als möglichst hohe Renditeversprechen.
Kevin Wehner über das langfristige Ziel von Option Wohlstand
Was sollen Ihre Kunden nach sechs Monaten erreicht haben – und welches langfristige Ziel verfolgen Sie mit Option Wohlstand?
Mein Anspruch ist, dass meine Kunden nach sechs Monaten nicht nur die Grundlagen kennen, sondern den Handel einzelner und kombinierter Optionsstrategien eigenständig und verantwortungsbewusst im eigenen Depot anwenden können. Deshalb möchte ich das Thema im Mentoring möglichst vollständig vermitteln, statt Menschen nach dem Einstieg direkt in weitere Programme zu führen. Wenn danach zusätzlicher Austausch gewünscht ist, begleite ich natürlich gerne weiter – notwendig ist das aber nicht, um den Optionshandel in der Praxis sicher zu beherrschen.
Meine Kunden verfolgen ganz unterschiedliche Ziele. Die einen möchten ihre Rendite sinnvoll ergänzen, andere ein zusätzliches Einkommen aufbauen, beruflich etwas kürzertreten oder langfristig einen Teil ihrer laufenden Kosten über ihr Depot finanzieren. Genau dabei möchte ich sie unterstützen. Wenn Menschen verstehen, wie Aktienoptionen funktionieren, ihr vorhandenes Kapital bewusst einsetzen und dadurch Schritt für Schritt mehr finanzielle Freiheit gewinnen, dann haben wir mit Option Wohlstand genau das erreicht, was wir erreichen wollten. Nicht durch schnelle Versprechen, sondern durch Wissen, Praxis und konsequente Umsetzung.
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